16.06.2013

Amalso fragt nach dem Sniper in der Tonne

Amalso kann sich vor der Flut der Kriegsnachrichten aus dem Orient nicht mehr retten, er fragt nach, soll dort der Okzident zum Verschwinden gebracht werden oder geht es gar um die Rettung der Überallesmoral einer okzidentalen Weltmacht? 
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Ich fordere nichts, sagt er,  nicht die Wahrheit, nicht die Gerechtigkeit, nicht die Sicherheit und Schönheit der Welt. Vor Tagen hatte er bei einem interessierten Internetausflug von einer jungen tschetschenischen Kämpferin in Aleppo gelesen, die Tage und Nächte damit verbracht haben soll, als Sniper aus dem Innern einer Blechtonne Mensch um Mensch umgebracht zu haben, bis es sie selbst erwischte. Nur sie? Darf man danach fragen? 
Warum war sie in Syrien und nicht in Tschetschenien, ausgerechnet sie?  Gibt es darauf eine ehrliche Antwort?  Warum diese 50 deutschen Kämpfer in Syrien, von denen - Stimme eines berufenen Ministers - als von bedrohlichen Zeitbomben gesprochen wird? Was sind sie, wenn sie zurückkehren sollten? Zeitbomben? Warum ihnen nicht einmal zurufen, warum seid ihr dort und nicht freundlich hier? 
 Nun hören wir aber auch die Stimme eines berufenen Präsidenten der mehrheitlich von Muslimen bewohnten russischen Republik Tschetschenien - über die das Buch der Geschichte (vorerst) geschlossen wurde  - :  es geht in Syrien nicht um einen „heiligen Krieg“, alles nur eine Falle  von ganz offen operierenden ausländischen Spezialdiensten. Es gibt in Bezug auf Syrien den Plan der ausländischen Dienste und Mächte, sagt er, das Regime abzuschaffen und dabei ein Land zu zerstören und seine bewaffnete Macht zu liquidieren, koste es was es wolle. 
Aber was sehen wir, diese im Allah-Namen  brandschatzenden, folternden und mordenden Banden, mit schwarzen, roten oder weißen Stirnbändern, Kräuselbärten und glattgeschnittenen Nackenhaaren. Was ist das?

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